Schichtarbeit und Gesundheit

Lesedauer: 2 Minuten

Wer in der Pflege arbeitet, der arbeitet in Schichten. Das klassischste Modell hierbei ist das 3-Schichten-Modell bestehend aus Früh-, Spät- und Nachtschichten. Die unterschiedlichen Schichten und Modelle wirken sich auf den Körper des Arbeitnehmers aus und können Stress auslösen. Aus diesem Grund ist es wichtig, sich über die Schichtarbeit und Gesundheit zu informieren.

WISSENSWERTES in diesem Beitrag

  • unterschiedliche Auswirkungen auf Körper und Geist
  • Ursachen für Beschwerden von Schichtarbeit
  • Maßnahmen gegen Beschwerden

 


schichtarbeit und gesundheitSchauen wir uns das klassische 3-Schichten-Modell an: Die unterschiedlichen Schichten wirken sich je nach Schicht schlimmer oder milder auf die Gesundheit aus. Während der Frühschicht (ab ca. 6:00 Uhr) fühlt sich der Körper und die Psyche wohl. Der Mensch ist von Natur aus ein tagesaktives Säugetier und somit morgens am leistungsfähigsten. Mit zunehmender Uhrzeit nimmt auch die objektive Belastung der selben Tätigkeit zu. So erscheint dem Arbeitnehmer die Arbeit während der Nachschicht signifikant schwerer. Aufgaben, die während des Tages als einfach eingestuft werde, können in der Nacht in der selben Qualität signifikant schwerer erledigt werden.

Ursachen

Grund hierfür ist unsere “innere Uhr” bzw. unser biologische Rhythmus, weil dieser Rhythmus meist an den Tageszyklus geknüpft ist. Das heißt, dass Arbeitszeiten außerhalb der Norm gegen den biologischen Rhythmus wirken, da unsere körperlichen Funktionen und Abläufe (z. B. Blutdruck und Verdauung) an den täglichen Zyklus angepasst sind. Eine naheliegende Folge eines anormalen Tagesrhythmus sind Schlafstörungen. Der Schlafrhythmus ist besonders anfällig auf kurzfristige Änderungen: Schon zwei Stunden mehr oder weniger Schlaf schmeißen unseren Schlafrhythmus aus seiner routinierten Bahn.

Dieses Video von “Quarks” veranschaulicht sehr deutlich, welche Auswirkungen die Schichtarbeit auf die Gesundheit hat.

Maßnahmen für Schichtarbeit und Gesundheit

Einige Branchen, so auch die Pflege, können ohne Schichtarbeit nicht auskommen – deshalb ist es wichtig, die Schichtarbeit so gut und schonend wie möglich für den Arbeitnehmer zu implementieren.

Dies kann u.a. durch einen vorwärts rotierenden Schichtwechsel geschehen. Das heißt, dass sich die Routine langsam an die Nachtschicht annähert und damit dem Körper Zeit gibt sich an die anormale Zeit zu gewöhnen.

Die Nachtschicht ist die heikelste Schicht. Hier muss aufgepasst werden, dass nicht mehr als drei Nachschichten aufeinanderfolgen. So kann vermieden werden, dass die Nachtschichten einen bleibenden Einfluss auf die physische und psychische Gesundheit haben.

Achten Sie als Arbeitnehmer auch auf die Signale, die Ihr Körper und Ihre Psyche Ihnen geben. Auch hier gilt: Prävention ist einfacher als Nachsorge.

 

Jessika Martel

Jessika Martel
Online Marketing Manager
Als Redakteurin der Blogbeiträge von sky Personal medical beschäftigt sich Jessika intensiv mit allen Neuigkeiten rund um das Thema “Pflege” und den aktuellen News.

 

 

Quellen:

https://www.aok.de/bw-gesundnah/arbeit-und-freizeit/schichtarbeit-gesundheit#:~:text=Wer%20im%20Schichtdienst%20arbeitet%2C%20neigt,vielen%20Schichtarbeitern%20ohnehin%20eingeschr%C3%A4nkt%20ist.

https://www.gesundheitsmanagement24.de/praxisleitfaeden-checklisten/schichtarbeit-und-gesundheit/
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