Corona Impfung

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Seit Beginn der Covid 19 Pandemie stellt sich die ganze Welt die Frage: Wann und wie schnell kann eine Corona Impfung entwickelt werden? Mit allen Maßnahmen und Einschränkungen in Deutschland, die in den letzten Monaten angesetzt werden und wurden, wird die Hoffnung auf die rasche Entwicklung und Umsetzung eines Wirkstoffes größer. Nun ist es soweit: Das Mainzer Biotechnologie-Unternehmen BioNTech scheint nun Hoffnungsträger Nummer eins zu sein, denn die Zulassung der Impfstoffe sind greifend nah. Aber was bedeutet das für die Bevölkerung? Sind Einschränkungen in naher Zukunft überflüssig und die Pandemie Geschichte?


Corona Impfung
Corona Impfung

Der Corona-Impfstoff

Noch nie wurde ein Impfstoff so schnell entwickelt. Durchschnittlich verbringen Impfstoffe mehrere Jahre, wenn nicht sogar Jahrzehnte, in der Entwicklung und Zulassung. Durch vielseitige Tests und Verfahren sollen die Wirkung und die Nebenwirkungen ausführlich begutachtet werden. Der bislang kürzeste Zeitraum einer Impfgenehmigung gelang den Entwicklern des Ebola-Impfstoffes.

Nun wird der erste Platz vom Impfstoff gegen das Coronavirus besetzt. Unter Hochdruck kämpften eine Handvoll von Unternehmen für die Entwicklung und zeitige Zulassung eines Wirkstoffs. Nun scheint es dem rheinland-pfälzischem BioNTech gelungen zu sein, eine sichere und effektive Corona Impfung auf den Markt zu bringen.

Wo und wer wird geimpft?

Die Corona Impfung sollen an unterschiedlichen Standorten in jedem Bundesland verteilt werden, die dann zu Impfzentren gemacht werde – hier sollen die Impfungen in Deutschland erfolgen. Dies Impfzentren sind notwendig, um eine effiziente Verteilung und die Einhaltung der Kühlkette zu gewährleisten. Im Anschluss ist auf die Impfung gegen das Coronavirus beim Hausarzt denkbar.

Aber wer bekommt vorrangig eine Impfung? Die produzierte Anzahl der Impfungen reicht vorerst nicht für die gesamte Bevölkerung. Aus diesem Grund haben sich betroffene Kommissionen und Ethikräte auf eine Priorisierung geeinigt, diese diene allerdings nur als Empfehlung – die Festlegung müsse die Politik übernehmen. An erster Stelle stehen ältere Bürger und Menschen mit Vorerkrankungen. Dann folgen Angestellte im Gesundheitswesen, wie Altenpflege und Krankenpflege. Beamte im öffentlichen Dienst kämen an dritter Stelle. Darauf folgt der Rest der Bevölkerung.

Wichtig: Eine Pflicht für den Corona Impfstoff soll es nicht geben, lediglich eine Empfehlung. Bis Deutschland allerdings zur Normalität zurückkehrt, dauert es noch eine Weile. Die Corona Impfung alleine ist leider noch nicht die Lösung des Problems.

 

Jessika Martel

Jessika Martel
Online Marketing Manager
Als Redakteurin der Blogbeiträge von sky Personal medical beschäftigt sich Jessika intensiv mit allen Neuigkeiten rund um das Thema “Pflege” und den aktuellen News.

 

 

Quellen:

https://www.tagesschau.de/inland/impfzentren-101.html
https://www.ethikrat.org/fileadmin/Publikationen/Ad-hoc-Empfehlungen/deutsch/gemeinsames-positionspapier-stiko-der-leopoldina-impfstoffpriorisierung.pdf
https://www.dzif.de/de/entwicklung-von-impfstoffen
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